Szigetköz Cup

Helmuts persönlicher Erfahrungsbericht

Ich bin schon (zum Glück) etwas früher Richtung Ungarn gefahren, weil ich da Mittagessen wollte. Nach ca. 1 Stunde bin ich draufgekommen dass ich die Pfeife vergessen habe. also, umgedreht und Pfeife geholt. Ich war dann auch rechtzeitig  um 13:00 an Ort und Stelle, aber an Essen war nimmer zu denken ;-) also Startnummer geholt und und dann ging es auch schon bald mal ins Gelände. Alle Übungen, bis auf die dritte haben im Wald stattgefunden, so dass die Hitze für die Hunde noch erträglich war. Bei meiner ersten Übung (Aufgabe 2)  haben weder Amy noch ich das erstgeworfene Dummy markiert ;-), da hat's ein wenig länger gedauert, dass Amy das finden konnte.  Das zweitgeworfene, das ja als erstes zu holen war, dafür perfekt.  Unsere zweite Übung war dann die Aufgabe 1 am Wasser. Amy hat perfekt markiert, hat sich auch schön vom Wasser wegdrehen lassen, was ja bis vor kurzem nicht so einfach war mit ihr. Sie ist wie eine Rakete auf die Markierung an Land losgeschossen hat aufgenommen und retour,  aber bevor sie es mir in die Hand gespuckt hat, musste sie noch schauen ob das andere Dummy noch im Wasser  liegt, so dass ich pfeifen musste. Aufs zweite geschickt, sie wie abgeschossen ins Wasser, Dummy aufgenommen und zurück zu mir aaaaaber Dummy genau vor die Füsse gespuckt. Dennoch ein Lob von der Richterin, was sie doch für ein netter und guter Hund ist.  Ich weiss mal wieder, was wir in Zukunft verstärkt trainieren müssen. Die dritte Übung war dann  die auf der Wiese. Wir raus auf die Wiese zur Richterin, Amy sieht den Schützen mit dem weissen T-Shirt und hat kein Auge mehr von ihm gelassen.Nnicht  mal da, als der ander Schütze dasBblind beschossen hat ;-). Ich musste Amy dann zum beschossenen Blind zuerst schicken. Sie hat sich auch in die Richtung drehen lassen, aber der Kopf war beim Anderen. Ich hab sie dennoch geschickt, sie Richtung Markierung. Auf halbem Weg dann der Stopppfiff von mir sie dreht sich um, schaut, ich die rechte Hand raus und "rüber" sie tatsächich rüber, die Richtung hat genau gestimmt, Suchenpfiff, sie die Nase runter, sucht kurz, findet und kommt mit dem Dummy zurück. die Markierung dann war kein Thema. Die vierte Übung dann die Freiverloren Suche. Hat sie nahe zu perfekt gemacht. Und wieder grosses Lob von der Richterin an den Hund. Es war mal wieder ein sehr schöner WorkingTest. Sehr gut organsiert.  Die Wartezonen nur im Schatten, das Essen im Suchenlokal war vorzüglich und die Preise in der Gastronomie einfach ein Traum : wir freuen uns schon wieder auf einen nächsten Workingtest bei unseren ungarischen Nachbarn und Freunden.

Die Aufgaben

Aufgabe 1:ein beschossenes Mark an Land (ca.30 m) und neunzig grad links das andere mit Geräusch ins Wasser (ca. 20 m). das Mark an Land musste zuerst geholt werden.Aufgabe 2:im Wald, erst rechts  in ca. 50 Meter Entfernung  ein beschossenes Mark, dann links (Winkel etwas mehr als 90°) wieder ein beschossenes Mark ca. 60 Meter entfernt. das linke (zweite) Mark musste zuerst geholt werden.Aufgabe 3:in einem Gebiet (ca. 40x40m) lagen vier Dummies. es wurde ein Geräusch gemacht und einmal ins Suchengebiet geschossen. danach hieß es um 180° umdrehen, da eine beschossene Markierung (die dann nicht gearbeitet wurde). wieder umdrehen und den Hund ins Suchengebiet schicken. er musste zwei von vier Dummies bringen.Aufgabe 4:auf einer langen (300m) wiese, im Schatten, ein Einzel Walk up. Der Schütze auf der linken Seite (Wiesenrand) war mit seinem weißen T-Shirt sehr schön zu sehen. der andere Schütze auf der rechten Seite weniger gut (rotes T-Shirt) und war beim Walk up (ca. 20 schritte) quasi im Rücken. Erst hat der rechte Schütze (Wiesenrand ca.80m) ein Blind beschossen. Nach weiteren zehn Schritten in Gehrichtung (Wiesenrand ca.60m) ein beschossenes Mark. Das beschossene Blind musste zuerst geholt werden.